Gelebte Inklusion


Inklusion heißt wörtlich übersetzt „Zugehörigkeit“: Alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderung – nehmen gleichermaßen am gesellschaftlichen Leben teil. Dieses Recht auf Teilhabe wurde in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben und von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.

Um Inklusion tatsächlich zu leben, ist der Abbau von Hürden notwendig, nicht nur im räumlichen Sinn. Mit Toleranz und Rücksichtnahme werden auch die Barrieren in den Köpfen abgebaut. Dann kann ein von Verständnis geprägtes Miteinander entstehen.

Diese Haltung prägt auch das Holler. Hier treffen sich ganz unterschiedliche Menschen: jung und alt, groß und klein, mit und ohne Behinderung. Das Holler ist Treffpunkt für alle! Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen bieten Unterhaltung und ermöglichen Begegnung. Durch die rollstuhlgerechte Ausstattung der Räume ist ein barrierefreier Besuch möglich.

Das Holler ist Teil des Projektes Inklusives Wohnen. Im selben Gebäude, in dem sich das Holler befindet, wurde Wohnraum für das gemeinsam Leben von Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen. Um der Vielfalt an Wünschen und Bedürfnissen aller Menschen gerecht zu werden, können die Mieter hier zwischen sehr unterschiedlichen Wohnformen wählen.

Das Holler wird von der ProService GmbH geführt – einer Tochter des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. in Ingolstadt, der auch Träger des Hollerhauses ist. Die ProService GmbH bietet Menschen mit psychischen oder körperlichen Einschränkungen und benachteiligten Arbeitssuchenden ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Als in der gesamten Region etablierter Anbieter für Brotzeit- und Schulverpflegung sowie Catering für private und geschäftliche Anlässe steht die ProService GmbH seit vielen Jahren für die Herstellung hochwertiger Speisen.